Die Arbeitslosenquote in den USA liegt bei neun Prozent, die soziale Ungleichheit ist so groß, wie seit 1929 nicht mehr. Die Lebenshaltungskosten steigen, während das Einkommen in den letzten zehn Jahren stark abgenommen hat. Perspektivlosigkeit und Wut über die rücksichtslose, kaum kontrollierte Profitgier von Investmentbanken treiben die Menschen auf die Straße. Unsere Redakteurin Defne sprach mit Sebastian Kaderják, der ein Jahr lang in Boston lebte, über ein Land am Abgrund.